Beteiligung braucht Moderation, aber wie geht das?

14.02.2017

Erste Weiterbildung zur Moderatorin/zum Moderator für Kinder- und Jugendbeteiligung des Landesjugendrings in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk

Moderationssituation in einem Beteiligungsprojekt
Moderationssituation in einem Beteiligungsprojekt

Demokratische Strukturen in einem Flächenland zu erhalten und zu entwickeln erfordert die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, der Jungen und Alten, der Jugendlichen und Kinder. In Projekten der Bürgerbeteiligung und der Kinder- und Jugendbeteiligung ist es einerseits wichtig, die Sprache der Verwaltung und der Politik leichter verständlich zu machen und komplexe Zusammenhänge zu visualisieren. Verstehen die Kinder und Jugendlichen, verstehen die beteiligten Bürgerinnen und Bürger den Sachverhalt mit seinen Rahmenbedingungen? Welche Bedingungen kann man ändern? Woran kann man gemeinsam arbeiten und mit welchen Methoden kommt man zum Ziel? Andererseits muss auch in die andere Richtung vermittelt und motiviert werden: Welche neue Ideen sind bei den Teilnehmenden entstanden? Wie können diese von den Entscheidern in politischen oder Leitungsebenen einbezogen werden?

Moderation in Beteiligungsprozessen ist ein wichtiges Handwerk der demokratischen Teilhabe. Wer es erlernen will, kann das jetzt auch in Mecklenburg-Vorpommern machen: Der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern e. V. bietet in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk e. V. eine Weiterbildung zur Moderatorin/zum Moderator für Kinder- und Jugendbeteiligung an. Sie wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg- Vorpommern sowie durch das Deutsche Kinderhilfswerk e. V.

Die Weiterbildung vermittelt inhaltliche und methodische Kenntnisse und Fertigkeiten, die dazu befähigen, Partizipationsprojekte und -prozesse zu planen, zu organisieren, durchzuführen, zu moderieren und zu evaluieren.


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