Land gewonnen?

22.06.2017

Was ist aus den Ergebnissen von Jugend im Landtag 2016 geworden? Jugend fragt nach vom 26. bis 28. Juni im Schweriner Landtag / 2. Generationendialog verbindet Ergebnisse des Altenparlaments und von Jugend im Landtag.

Logo des Jugendbeteiligungsprojektes, buntes Schloss im Fokus, Anker, Land gewonnen? Jugend fragt nach 2017

Kommenden Montag (26. Juni 2017) startet das Kooperationsprojekt von Landesjugendring und Landtag Mecklenburg-Vorpommern in eine neue Runde. 40 Jugendliche aus dem ganzen Land kommen im Landtag zusammen und arbeiten bis Mittwoch miteinander und mit Landtagsabgeordneten an ihnen wichtigen Ideen und Forderungen zur Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns.

Dabei können sie auch auf die Vorarbeit der „großen Schwester“ des diesjährigen Projektformats Jugend im Landtag 2016 zurückgreifen. Im Landtagswahljahr 2016 hatten etwa 100 Jugendliche ein Jugendregierungsprogramm aufgestellt und den damaligen Landtagsabgeordneten mit auf den Weg in den Landtagswahlkampf und die Regierungsbildung gegeben. (Online im Weblog unter www.jil.ljrmv.de)

„Einerseits wollen die jungen Leute natürlich wissen, welche der Forderungen direkt in die Arbeit der Landtagsfraktionen mitgenommen wurden. Andererseits legen wir als Landesjugendring und auch der Landtag immer wieder großen Wert darauf, dass die Jugendlichen ihre aktuellen Probleme mitbringen und im Dialog mit den Landtagsabgeordneten Lösungsansätze finden“, sagte Yvonne Griep, Koordinatorin der Beteiligungswerkstatt im Landesjugendring heute in Schwerin.

„Es ist ja auch ein Ergebnis eines Jugendbeteiligungsprojekts, dass junge Menschen erkennen: Selten genug gibt es einfache Lösungen für komplexe Aufgaben, die dann auch noch schnell und ausschließlich von der Landesebene gelöst werden können. Was aber gehen sollte, ist der direkte Kontakt, der Rat und die Hilfestellung durch die Abgeordneten, die oft gut in die lokalen Strukturen eingebunden sind. Da gibt es im Laufe der Jahre gute Erfahrungen. Jugendliche, die auf diesem Wege selber für sich und andere wirksam werden können, engagieren sich dann auch später in der Kommune und im Lern- oder Studienort. Gute Erfahrungen mit Politik kann man nicht früh genug machen. Demokratie muss man auch erleben können“, so die 34-jährige Projektverantwortliche.

Am Donnerstag (29. Juni) schließt der 2. Generationendialog zwischen Altenparlament und Jugend im Landtag an. Jung und Alt versuchen dabei, ähnliche Forderungen ihrer Beteiligungsstrukturen an Landespolitik miteinander zu verknüpfen und die gemeinsamen Ansätze noch am selben Tag mit der Landespolitik zu diskutieren. An gemeinsamen Themen mangelt es nicht: schon der erste Generationendialog 2015 brachte gemeinsame Interessen zutage, zum Beispiel in der Beteiligung an Entscheidungen der Politik, bei Mobilität und digitaler Infrastruktur, beim Wohnen, bei der Bildung und in der Willkommenskultur in MV. (www.jugend-im-landtag.de -> Jugend fragt nach 2015)

„Vielleicht gelingt es uns 2017 klar zu machen, dass die Interessen der Kinder und Jugendlichen in MV wichtig und von der Politik zu berücksichtigen sind, auch wenn sie nicht direkt wählen dürfen. Ältere Wähler nehmen sich ihrer Interessen an! Eine coole Sache ist das auf jeden Fall!“, freut sich Yvonne Griep auf den Generationendialog und seine Ergebnisse.


Kontakt und weitere Informationen:


Pressemitteilung des Landesjugendring MV e. V. vom 22.06.2017