Gemeinsame Stimme für die Jugendarbeit: Jugendringe unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

04.07.2017

Der Kreisjugendring Vorpommern-Greifswald (KJR) und der Stadtjugendring Greifswald (SJR) werden zukünftig enger zusammenarbeiten. In Greifswald unterzeichneten Vorstandsmitglieder beider Vereine eine Kooperationsvereinbarung.

In Greifswald wurde die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet - v.l.n.r.: Petra Lisowsky (Vorstandsmitglied Stadtjugendring und Kreisjugendring), Dirk Scheer (Dezernent Landkreis Vorpommern-Greifswald), Klara Fries (Vorstandsmitglied Stadtjugendring), Stefan Fassbinder (Oberbürgermeister Greifswald), Götz Grünberg (Vorstandsvorsitzender Kreisjugendring), Winfried Israel (stellvertretender Vorsitzender Kreisjugendring). (Foto: Tino Höfert)
In Greifswald wurde die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet - v.l.n.r.: Petra Lisowsky (Vorstandsmitglied Stadtjugendring und Kreisjugendring), Dirk Scheer (Dezernent Landkreis Vorpommern-Greifswald), Klara Fries (Vorstandsmitglied Stadtjugendring), Stefan Fassbinder (Oberbürgermeister Greifswald), Götz Grünberg (Vorstandsvorsitzender Kreisjugendring), Winfried Israel (stellvertretender Vorsitzender Kreisjugendring). (Foto: Tino Höfert)

An der Unterzeichnung nahmen auch Dirk Scheer, Sozialdezernent des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Dr. Stefan Fassbinder, Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kreis- und Stadtverwaltung teil.

Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, eine gemeinsame Strategie zur Arbeit beider Jugendringe im Sinne der Kinder und Jugendlichen sowie der Träger im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit zu entwickeln uind verwirklichen. Als gemeinsame Aufgaben sind Mitgliederbetreuung, jugendpolitische Interessenvertretung und Netzwerk- und Bildungsveranstaltungen festgeschrieben. Hauptamtlich tätig sind die Geschäftsstellenleiterin und der jugendpolitische Koordinator. Zugleich verpflichten sich der Landkreis und die Stadt Greifswald, die Zusammenarbeit beider Jugendringe zu unterstützen und finanzieren. Die Vereinbarung gilt bis Ende 2019.

"Wir wollen mit einer gemeinsame Stimme für die Jugendarbeit in unserem Landkreis sprechen. Die Kooperationsvereinbarung ist dafür der richtige Schritt. Unsere Mitglieder haben sich klar gegen eine Fusion ausgesprochen, aber ebenso eine engere Zusammenarbeit gefordert", sagt Götz Grünberg, Vorstandsvorsitzender vom Kreisjugendring.

"Der Landkreis hat weite Wege, die Trägerlandschaft ist groß und der Bedarf an Vernetzung ist gestiegen. Aber es gibt auch weiße Flecken, wo nur noch wenig bis gar keine Jugendarbeit angeboten wird. Diesen Herausforderungen wollen wir gerecht werden und unsere Mitglieder bei ihren Projekten und Angeboten in der Stadt und im ländlichen Raum unterstützen", erklärt Petra Lisowsky, die Vorstandsmitglied in beiden Jugendringen ist.

Tino Höfert, jugendpolitischer Koordinator der Jugendringe, ergänzt: "Die Jugendarbeit braucht fachliche Unterstützung und eine starke Lobby. Das wollen wir gemeinsam leisten und haben nun einen klaren Arbeitsauftrag. Zurzeit planen wir den diesjährigen Fachtag Jugendarbeit, der Ende September in Anklam stattfinden wird."

Hintergrund:

Der Kreisjugendring und der Stadtjugendring sind freiwillige, überparteiliche Zusammenschlüsse von Vereinen, Verbänden und freien Trägern aus verschiedenen Arbeitsfeldern der Jugendarbeit. Der Kreisjugendring sitzt in Pasewalk und vereint aktuell 36 Mitglieder unter seinem Dach. Der Stadtjugendring Greifswald hat 26 Mitglieder und ist Träger des Jugendzentrums klex.


Weitere Informationen:


Quelle: Pressemitteilung der Jugendringe Kreisjugendring Vorpommern-Greifswald (KJR) und Stadtjugendring Greifswald (SJR)