Landesrat der Stadt- und Kreisjugendringe begrüßt Haushaltsbeschluss des Kreistages MSE zur Förderung des Kreisjugendrings 2018

18.12.2017

Der Kreistag des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte hat in seiner Sitzung am 11.12.2017 beschlossen, den Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e. V. ab 2018 wieder zu fördern. 34 Kreistagsmitglieder stimmten für den Änderungsantrag der Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE, die beantragte Förderung in Höhe von 22.000 Euro in den Kreishaushalt aufzunehmen. 33 Mitglieder stimmten dagegen, drei enthielten sich.

"Vor fast genau zwei Jahren wurde vom Kreistag beschlossen, unseren Kreisjugendring nicht länger zu unterstützen. Für uns begann damit eine schwere Zeit, in der wir mit aller Mühe versuchten, den Verein ehrenamtlich zu erhalten. Wir sind überrascht und glücklich über die Entscheidung und bedanken uns bei allen, die uns in den vergangenen zwei Jahren und insbesondere in der Haushaltsdebatte unterstützt haben", sagt Thomas Hetzel, Zweiter Vorsitzender des Kreisjugendringes Mecklenburgische Seenplatte e. V.

"Diese Entscheidung ist ein Sieg für die Demokratie und für die Kinder und Jugendlichen im Landkreis. Nun nimmt der Landkreis endlich wieder seinen gesetzlichen Auftrag wahr, seinen Kreisjugendring zu fördern", so Michael Steiger, Erster Vorsitzender des Kreisjugendringes Mecklenburgische Seenplatte e. V.

Der Landesrat der Stadt- und Kreisjugendringe begrüßt die Entscheidung des Kreistages.

"Im größten Landkreis Deutschlands braucht es einen unabhängigen Dachverband, der die Jugendarbeit vor Ort unterstützt und sich für die Interessen junger Menschen einsetzt. Mit der Förderung kann der Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e. V. diese wichtige Aufgabe wieder übernehmen. Das funktioniert nur mit professionellen Rahmenbedingungen und einer verlässlichen Finanzierung", schätzt Tino Höfert, jugendpolitischer Koordinator der Jugendringe im Landkreis Vorpommern-Greifswald, ein. Aus Sicht des Landesrates wird damit die Bedeutung von kommunalen Jugendringen als jugendpolitische Interessenvertretungen untermauert.

"Die Jugendarbeit in der Mecklenburgischen Seenplatte sowie die kreis- und landesweite Vernetzung werden mit der Entscheidung nachhaltig gestärkt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit bei jugendpolitischen Themen wie beispielsweise die Zukunft der Jugend- und Schulsozialarbeit, Jugendbeteiligung oder die anstehenden Kommunalwahlen", so Höfert.


Quelle: Stellungnahme des Landesrates der Stadt- und Kreisjugendringe im Landesjugendring MV vom12.12.2017