Designelement des LJR

Zweite Jugendanhörung im Sozialausschuss des Landtags MV

23.05.2018

Signet des Landesjugendrings MV zur Anhhörungsreihe
Wir haben noch ein Bild gemacht danach mit jugendlichen Delegierten, Chris vom Landesschülerrat und Unterstützer*innen vom LJRMV
Wir haben noch ein Bild gemacht danach mit jugendlichen Delegierten, Chris vom Landesschülerrat und Unterstützer*innen vom LJRMV

12:27 Uhr
Der Ausschussvorsitzende beendet die Anhörung und dankt allen Abgeordneten und jugendlichen Delegierten.


12:14 Uhr
Torsten Koplin: Verwaltungsvorschrift Umsetzungs und Kontrollprobleme in berufl. Bildung: Instrument so tauglich? Schuhmacher und Rockstar: Wie sieht es mit 3D-Druck aus? Sind wir fit für die nahe Zukunft?
Dr. Christiane David: Vorschrift ist tauglich, ja. Kontrolle im Rahmen der selbständigen Schule schwierig: passiert da was oder nicht?
Sven Heilmann: Ja, geeignet. Berufsorientierungskonzepten an allen Schulen erforderlich. Jugendhaus: AA, Jobcenter, Sozialamt haben drei verschiedene Datensystem. Kerndaten wären zu teilen, datenschutzkonform.
Peter Todt: Es ist unsere Aufgabe.
Dr. Christiane David: Allgemeinbildende Schulen sind nicht fit in Bezug auf Digitaliisierung.


12:12 Uhr
Paul Timm: Warum Bayern besser in Bildung mit weniger Abbrechern? Warum nicht direkt als Land daran orientieren?
Dr. Christiane David: Kann es sich nicht erklären und keine Empfehlung aussprechen.


12:10 Uhr:
Torben Knaak: Schulen sanieren, Digitalisierung, Inklusion, Lehrerfortbildung - wie geht das alles gleichzeitig, vor alem in der Berufsbildung?
Peter Todt: IQMV, Lehrerfortbildung, Kontakte zu Betrieben, Sanierungen laufen


12:07 Uhr
Lena Simosek: MV-Stipendien möglich?
Sven Heilmann: Stipendien an Projekte gebunden.
Brigitte Seifert: Müsste im Landtag entschieden werden


12:05 Uhr
Franziska Sip: Außerschlische Kompetenzen im Freiwilligendienst und Ehrenamt, wie anerkennen bei Übergang?
Brigitte Seifert: Hoch anzuerkennen, hilft bei Orientierung den Jugendlichen
Sven Heilmann: Persönlichkeitsbildend.


12:00 Uhr
Abgeordneter Karsten Kolbe: Kombifianzierung Land/Unternehmen bei Fahrtkosten möglich? Berufsausbildung digital fernvermitteln?
Christian Klöckner: Anwesenheit ist wichtig. Später möglich.
Peter Todt: Zuständigkeiten: praktische Ausbildung - Unternehmen, theoretische Ausbildung - Land. Land legt die Berufsschulstandorte fest und ist auch zuständig die Fahrtkosten zu finanzieren.


11:55 Uhr
Rasmus Rutsch: Kinder und Jugendrat hat kaum Kontakt zu Berufsschüler*innen. Welche Konsequenzen haben Einsparungen an kulturellen Institutionen für die Attraktivität von MV als Ausbildungsland?
Peter Todt: Die Entscheidung ist welcher Beruf und welcher Betrieb, keine Chance den Ort selber auszuwählen nach kulturellen oder sportlichen Aspekten.


11:51 Uhr
Abgeordneter Thomas de Jesus Fernandes: Schülerbeförderung im lädlichen Raum für Praktika nutzen?
Dr. Christiane David: andere Zuständigkeiten


11:46 Uhr
Paul Timm: Welchen Platz haben "veralteten Unterrichtsmethoden", wie Auswendiglernen, in der Schule oder ist das Denken an Elektronik gebunden.
Dr. Christiane David: Grundrechenarten, Schreiben, Lesen sind als Grundlagen anzulegen, aber nicht Wissen auswendig lernen, sondern finden und anwenden lernen!


11:32 Uhr
Abgeordneter Prof. Weber: Schulsozialarbeit ist wichtig, aber Familien auch. Warum machen viel zu viele Schüler Abitur? Wie fördert man die Hauptschule richtig?
Christian Klöckner: Auszubildende haben oft keine Vorteile durch Abitur, da Betriebe differentiert entscheiden. Hauptschule gibt es in MV nicht.
Brigitte Seifert: Schulsozialarbeiter*innen, Schule hat die Berufsorientierung aus Sicht der Eltern zu machen. Immer mehr Eltern kommen mit der Erziehung nicht zurecht. Verhaltensstörungen nehmen zu. Schulsozialarbeit und Jugendsozialarbeit sind wichtige Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche.
Sven Heilmann: Abiturüberschuss nach der Wende, jetzt Kopfnoten wichtiger.
Peter Todt: 75 Prozent der Arbeitnehmerschaft sind Facharbeiter. Das vergisst die Gesellschaft.


11:27 Uhr
Marcel Meister: Sprungbrettunis - junge Professoren binden an Hochschulen des Landes, wie geht das? Wie können zivile Angebote konkurrenzfähig werden zu Angeboten der Bundeswehr?
Christian Klöckner: Bundeswehr an Schule sollte flankiert werden mit anderen Angeboten.
Peter Todt: Bundeswehr ist presenter als Quantität ihres Angebots. Ausgebildete stehen später der Wirtschaft zur Verfügung.


11:20 Uhr
Abgeordneter Sebastian Ehlers: Ist Digitalisierung in Schule integrierbar? Einfluss von Eltern und Großeltern auf die Berufswahl - wie kann man das bewerten und nutzen?
Christian Klöckner, Landesschülerrat: Kein extra Fach, kein extra Stress für Schüler*innen, vielleicht für Lehrer*innen, Methoden müssten sich wandeln! Dan gehts besser.
Sven Heilmann, Agentur für Arbeit Rostock: Eltern werden bereits einbezogen, digital wäre gut, gestaltet sich aber schwierig wegen Kanälen und Bandbreiten. Berufswelt hat sich weiterentwickelt, Eltern, Großeltern müssen mitgenommen werden. Berufsberatung ist nicht Berufslenkung.


11:07 Uhr
Fride Gotschewski: Die Vergütung für Berufsauszubildende reicht oft nicht aus. Lösungsquote/Abbruchquote: Durchhaltevermögen scheint nicht der Grund zu sein dafür, was sonst? Zwei- und dreijährige Ausbildung, ist letztere nicht zu bevorzugen?
Peter Todt: Grundberufe sind nicht generell schlecht. Ziel sind immer drei bis dreieinhalb Jahre Ausbildung, aber da wo es funktioniert ist es gut.
Sven Heilmann: Absentismus ist Indikator für Abbrecherquote. Schwer ins Gespräch zu kommen. Abbrecher sind nicht per se gescheitert, sondern auch oft wertvolle Mitarbeiter, weil sie wissen was sie wollen.
Peter Todt: Jede*r die/der seinen Ausbildungsvertrag löst ist genau anzusehen.


10:58 Uhr
Abgeordnete Jacqueline Bernhardt: Ist der lückelose Übergang gefährdet? Sind ausreichend Berufsschulen vorhanden Wo bleiben dei Schüler*innen?
Frau Dr. David: Beispiel Hamburg wären Daten vorhanden, wer, wann, welche Schule verlassen hat. BM in MV setzt nur die Schulpflicht um. Berufsberatung erfährt nicht von absenten Schüler*innen.


10:50 Uhr
Juliane Eichhorn: Wie gute Schulpraktika sicher stellen?
Brigitte Seifert: Qualitätskriterien könne man erarbeiten, Schwierigkeiten blieben. Ferienpraktika würden funktioneiren, wären sie nicht ohne Bezahlung.
Dr. Christine David: Es gibt Kriterien/Verwaltungsverordnung, wie oft, wie lange, hängt aber auch von der einzelnen Schule ab. Manche Schulen haben Listen aus denen die Schüler*innen auswählen müssen, oft nur in einem engen Radius. Bewerber und Stellen passen nicht unbedingt zueinander, weils örtlich nah ist. AK Schule/Wirtschaft im LK MSE tagen dazu intensiv und fruchtbringend.


10:42 Uhr
Chris Klöckner: Öffentliche Verkehrsmittel müssen verfügbar und bezahlbar sein, auch um Kulturangebote zu nutzen!
Dr. Christine David: Berufsschulzentren sind noch nicht wirklich enstanden. Digitale Berufsschule gibt es als Modellprojekt, geht aber nur mit schnellem internet. Wohnheime fehlen und andere Wohnformen.
Peter Todt: 27 berufliche Schulen sind die Zentren. Das müsse so gesichert werden. Jede Schule muss dabei so ausgestattet werden, dass gute Berufsschule möglich ist. Große Klassen müssten derzeit kleine Klassen ermöglichen, das gehe nicht mit Qualität.


10:40 Uhr
Abgeordneter Jörg Heydron: Wohnortnah beruflich beschulen kaum möglich. Bildung soll durchlässig sein/werden braucht eine bestimmte Größe. Wie gute Bildung anbieten und doch wohnortnah?


10:34 Uhr
Peter Todt: Ausbildungsvergütung im IHK-Bereich ist gerecht und im Durchschnitt ausreichend.
Dr. Christine David: Anreiz könnte sein, wenn Fahrt- und Unterbringungskosten nicht bei den Auszubildenden hängen bleiben würden.
Sven Heilmann: Gutscheine und Sondernutzen, Segelscheine, Fahrerlaubnisunterstützung... können auch helfen.
Brigitte Seiffert: Gute infrastruktur für Familien hilft.


10:32 Uhr
Der Ausschussvorsitzende eröffnet die Fragerunde. Monamor beginnt: Welche Anreize kann MV schaffen, hier im Land zu lernen und zu studieren oder danach zurückzukommen? Welche Ausbildungsvergütung ist mindestens erforderlich?


10:30 Uhr
Auf Facebook und Instagram gibt es diesen Post von uns
https://www.facebook.com/ljrmv/posts/...


10:15 Uhr
Bevor die Fragerunde beginnt gibt es jetzt eine Pause.


10:05 Uhr
Brigitte Seifert, Landesseniorenbeirat: Komplexer, mehrschichtiger, facettenreicher Prozess für jede*n Jugendliche*n. Mehr Praktika, attraktivere kleine und mittelständige Unternehmen, aktive Kooperation der Berufsberatung und Schule mit Unternehmern. Image der BA muss positiver werden. Ausbildungsvergütung muss erhöht werden, unabhängig vom Elternhaus. Ländliche Regionen ohne Perspektive bei Berufsschulen, weite Wege machen unattraktiv. Jugendsozialarbeit und außerschulischer Bereich sind auch wichtig für Berufsberatung und -wahl. Verweist auf Studie Übergangsmanagement des Bundes.


09:56 Uhr
Dr. Christine David, Jugendservice MSE, zitiert eine Kollegin: Berufsschulpflicht wird reihenweise nicht eingehalten. Berufsschulpflicht endet mit 18. Schulschwänzerei beginnt allerdings schon früher. Neue Berufsschulpflichtverordnung seit diesem Schuljahr sollte helfen, aber es gibt keine Daten: wo sind die Schüler*innen nach der gemeinbildenden Schule? Dazu wären Daten über alle Jugendlichen des Landes erforderlich. Sicherung der Produktionsschule im Landkreis: Land sieht nur das Jugendhilfeangebot, nicht die Schulform. Frau Dr. David verweist auf ihre schriftliche Stellungnahme.


09:43 Uhr
Sven Heilmann, Arbeitsagentur Rostock und Jugendhaus Rostock: Kein uns bekannter Jugendlicher soll verloren gehen, sondern beraten werden und nicht nur digitalen Angeboten gegenüberstehen. Frühzeitige Berufsorientierung ist erforderlich. Jugendberufsagentur ist eine der "geeignetsten Formen" und sollte erhalten werden. Schulsozialarbeit ist wichtig an Schulen und sollte flächendeckend sein. Digitalisierung der Berufsberatung erfordert auch Bandbreiten in ländlichen Gebieten. Multiplikatoren sollten dabei sein, wenn Berufsberatung stattfindet. BA hat großes Interesse an Schule wirksam zu werden.


09:35 Uhr
Christian Klöckner vom Landesschülerrat MV: Schulen müssen ihre Chancen besser nutzen, alle Schüler*innen auf Berufs- und Studienwahl umfangreich vorzubereiten. Mittlere Reife und Berufsreife sind zu Unrecht abgewertet. Effektive Praktika fehlen, in denen man den Beruf wirklich kennenlernt. Fahrtkosten zu Praktika sollten vom Land übernommen werden. Technik ist nicht alles in der Digitalisierung, Kompetenz ist mindestens genauso wichtig, bei Lehrer*innen und Schüler*innen. Nicht nur im Informatikunterricht, sondern in allen Fächern. Verpflichender 10.-Klasse-Abschluss sollte eingeführt werden.


09:21 Uhr
Peter Todt der Schweriner Industrie und Handeskammer ist verantwortlich dort für die Aus- und Weiterbildung. Allein in Westmecklenburg 25.000 IHK-Unternehmen. Berufswahlkompetenz ist notwendig: Ziele, Werte, Neigungen, Begabungen, Angebote kennen, regional und überregional, Studium oder Ausbildung. ÖPNV-Angebote und regionale Ausbildungsangebote schränken die Möglichkeiten ein. Fahrtkosten für jeden sind erforderlich: zu Berufswahl und auch zur Ausbildung. Diese sind vom Land zu tragen. Familienangebote sind wichtig, auch Arbeits-/Ausbildungsplätze für Partner, Infrastruktur für Familie. Strategie zur Entwicklung der ländlichen Räume ist notwendig. Kampagne: Durchstarten in MV neu ausrichten auf Eltern und Begleiter*innen. Branchen müssen dabei zusammenarbeiten, alle haben Fachkräftproblem. Digitalisierung findet auch in der Ausbildung statt, als Modernisierung oder neue Ausbildungsberufe. Anforderungen für Schulabschluss nicht absenken, dennoch mehr Anschlüsse in Beruf erreichen. Produktives Lernen, Produktionsschulen helfen möglichen Schulabbrecher*innen. Sechs Prozent junger Menschen ohne Schulabschluss, auch da gibt es Angebote und Instrumente, z. B. verkürzte Ausbildungen mit Verlängerungsmöglichkeit.


09:10 Uhr
Experte Edgar Hummelsheim, Handwerkskammer Schwerin:
Berufsorientierung ist der Schlüssel zum gelungenen Übergang in den Beruf. Praktische Erprobung, Werkstatttage, sind essentiell - man muss es fühlen dürfen, wie es ist im Beruf. Werkstatttage werden vom Bund gefördert. Berufsschulen müssen erreichbar sein, das steuert das Berufswahlverhalten. Fahrtkosten erfordern Komensation, sonst Belastung der Lehrlinge u. U. zu groß. Nicht nur anteilig fördern. Azubiticket wäre der richtige Weg. Lernortkooperationen sind wichtig. Attraktivität des ländlichen Raums erhöhen: digitale Infrastruktur, Kita, Betreuungsmöglichkeiten für Pflegebedürftige. Kampagne Besser ein Meister sollte weitergeführt werden: Tätigkeit im Handwerk ist erfüllend und wichtig. Orthopädieschuhmacher aus MV macht Schuhe für Rammstein-Sänger, als Beispil der Attraktivität des Handwerks. Durchhaltevermögen ist beim Erlernen eines Berufes notwendig. Muss man auch erst mal können.


09:08 Uhr
Abgeordneter Prof. Weber beklagt die Nichtkommunikation der jugendlichen Delegierten der AFD mit dem Landesjugendring.


09:05 Uhr
Augenhöhe mit den Jugendlichen, die eingeladen sind zur Anhörung, aber alle Anwesenden können sich im Nachgang in Gesprächen mit den Abgeordneten einbringen. Es gibt einen Livestream und die gesamte Aufzeichnung findet sich auf dem YouTube-Channel des Landtags MV. https://www.landtag-mv.de/aktuelles.html/


09:03 Uhr
Die Anhörung beginnt nach Eröffnung durch den Ausschussvorsitzenden mit einer Stellungnahme von Lena Simosek: Die Jugendlichen hätten sehr wohl ihre Zusammenfassungen der Ergebnisse der ersten Jugendanhörung im Januar selbst verfasst.


08:51 Uhr Gleich gehts los, allerdings ganz in Ruhe, die Abgeordneten treffen ein. https://www.facebook.com/ljrmv/posts/1813658875359809

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