Designelement des LJR

Rechte Bedrohungen und Netzwerke nicht kleingereden

Im Lichte der aktuellen, bekannten Erkenntnisse konstatiert der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern: Rechte Bedrohungen und Netzwerke dürfen nicht kleingeredet werden – wozu das führte bewies der NSU eindrücklich. Eine rechte terroristische Bedrohung ist in Deutschlang aktuell nicht auszuschließen – zu eng scheinen die Verflechtungen zwischen Terroristen, Politik und Ermittlungsbehörden, wie der vorliegende Fall erneut zeigt. Der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern solidarisiert sich mit allen Betroffenen der Datensammlungen des rechten, mutmaßlichen Terrornetzwerks, u. a. mit dem Wagenplatz Rostock.*

Weiterhin fordert der LJR MV eine umgehende Aufklärung durch die Ermittlungsbehörden auf Bundes- und Landesebene sowie die Weitergabe der Informationen aus den angelegten Akten, Listen und Ordnern an alle Betroffenen. Weiterhin ist der Auschluss aus der Fraktion des Wählerbündnis UFR und der Rücktritt Hammers eine folgerichtige Handlung und muss unverzüglich geschehen.

* Der Wagenplatz Rostock ist als Verein im Bund Deutscher PfadfinderInnen Mecklenburg-Vorpommern organisiert. Der Wagenplatz ist nicht nur ein „unkonventionelles“ Wohnprojekt, sondern bietet als gemeinnütziger Verein auch insbesondere für Jugendliche aus urbanen Rostocker Stadtgebieten die Möglichkeit, sich kreativ und handwerklich selbst zu verwirklichen sowie eigenverantwortlich und selbstverwaltet Restaurationprojekte oder Holzarbeiten zu übernehmen. Hier liegt insbesondere der Fokus auf der Nutzung von nachhaltigen und umweltverträglichen Materialien.