Designelement des LJR

Kooperationsinitiative für ganztägiges Lernen in Mecklenburg-Vorpommern

Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Rahmen der Ausgestaltung des ganztägigen Lernens an allgemein bildenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, und den unterzeichnenden außerschulischen Partnern.

Am 10. Januar 2018 hat der Landesjugendring im Bildungsministerium in Schwerin die Kooperationsinitiative für ganztägiges Lernen in Mecklenburg-Vorpommern unterzeichnet.

Darin heißt es u. a. im Abschnitt 1, Rahmenbedingungen:
"Das Land Mecklenburg-Vorpommern eröffnet allen ganztägig arbeitenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft Wege, die Unterricht ergänzenden Angebote auch mit außerschulischen Kooperationspartnern zu gestalten. Zu diesen zählen insbesondere gemeinnützige Vereine, Verbände und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Heimatpflege, Jugendarbeit, Bildung und Umwelt, Hilfsorganisationen sowie die Kirchen. Die Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Kooperationspartnern basiert auf einem partnerschaftlichen Zusammenwirken bei der Umsetzung des im Schulprogramm verankerten pädagogischen Konzeptes der Schule.

In Abhängigkeit vom konkreten Unterricht ergänzenden Angebot beziehungsweise von den Möglichkeiten des außerschulischen Partners kann der Lernort sowohl die Schule als auch ein Lernort außerhalb der Schule sein. Die Unterricht ergänzenden Angebote der außerschulischen Kooperationspartner sind schulische Veranstaltungen. Die Schülerinnen und Schüler stehen während ihrer Teilnahme an den Angeboten sowie auf dem Weg dorthin und zurück unter dem Schutz der gesetzlichen Schülerunfallversicherung"

Im Abschnitt 3, Leistungen des Landes, wird die Finanzierung erwähnt:
"Für die Ausgestaltung des ganztägigen Lernens stellt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur den ganztägig arbeitenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft finanzielle Mittel für die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern zur Verfügung. Die Modalitäten der Zusammenarbeit bei der Realisierung von Unterricht ergänzenden Angeboten und der Höhe der Vergütung werden in einem Kooperationsvertrag zwischen der einzelnen Schule und dem jeweiligen außerschulischen Kooperationspartner gemäß der Verwaltungsvorschrift zum ganztägigen Lernen an allgemein bildenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft geregelt."

Die Zusammenarbeit soll durch regelmäßige Kommunikation im Dialog begleitet werden. Darauf weist Abschnitt 4, Unterstützungssysteme, hin:
"Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird zum regelmäßigen Austausch einen Runden Tisch zum ganztägigen Lernen einrichten, in dem Vertreter des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die beteiligten Ressorts sowie die Unterzeichnenden dieser Kooperationsinitiative in einen regelmäßigen Dialog eintreten; dabei sollen auch ganztägig arbeitende Schulen und ihre außerschulischen Kooperationspartner eingebunden sein und deren Erfahrungen in die Weiterentwicklungen einfließen.

Auch auf regionaler und lokaler Ebene bedarf die Kooperation im Rahmen des ganztägigen Lernens regelmäßiger Dialogprozesse zwischen den Beteiligten. Diese können von unterschiedlichen Akteuren auf verschiedenen Ebenen initiiert und durchgeführt werden.

Die unterzeichnenden Dachverbände außerschulischer Kooperationspartner begleiten die regionalen Strukturen ihrer Organisation mit fachlicher Unterstützung."


Datenbank mit Angeboten außerschulischer Kooperationspartner der  Serviceagentur "Ganztägig lernen" und weitere Informationen: