Designelement des LJR

Synopse

der Wahlprogramme in Mecklenburg-Vorpommern im Fokus der Medienpolitischen Forderungen des Netzwerks Medienaktiv MV zur Landtagswahl 2016

Frühkindliche Medienbildung

Forderung
CDU
SPD
Die Linke
Bündnis90/Die Grünen
FDP

Wir brauchen eine Verankerung der Medienerziehung in den päd. Konzepten. Wir benötigen eine frühe Mediensozialisation und eine gelingende frühkindliche Bildung. Zur frühkindlichen Medienbildung gehört Elternarbeit dazu.

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DIE LINKE spricht sich daher für Medienbildungsangebote aus, die allen Bevölkerungsgruppen unabhängig von Alter, sozialer Lage und Region zur Verfügung stehen. Sie sollen Kompetenz im Umgang mit dem Internet und digitalen Medien vermitteln. Das schließt den Zugang zum Netz und die dazu nötige Hardware für Hartz-IV-Bezieherinnen und Bezieher ein. Dieser Bedarf muss anerkannt werden und sich im Regelsatz widerspiegeln

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Wir Freien Demokraten werden für eine Digitalisierung der Bildung eintreten und E-Learning als Methode befürworten, um aus den Nachteilen eines dünn besiedelten Flächenlands und des demografischen Wandels Vorteile generieren zu können. Der flächendeckende Ausbau der Breitbandtechnologie ist dafür Grundvoraussetzung, um allen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern einen Zugang zu digitalen Bildungs- und Informationsangeboten zu ermöglichen.

Schulische Medienbildung

Forderung
CDU
SPD
Die Linke
Bündnis90/Die Grünen
FDP

Wir brauchen verbindliche Standards für das Lernen und Lehren in einer digitalen Gesellschaft, die durch die gesamte Schullaufbahn geht. Fachliche und lebensweltorientierte Bildungskonzepte sind notwendig. Die Schule muss sich für eine engere Verzahnung von schulischen und außerschulischen Medienbildungsangeboten öffnen. Die technischen und finanziellen Voraussetzungen für die Schule selbst müssen landesweit verfügbar sein.

Die Digitalisierung ist ein zentraler Baustein für eine moderne und zukunftsorientierte Gesellschaft. Notwendig ist jedoch nicht nur die Nutzung der Digitalisierung im technischen Sinne, sondern auch eine darauf bezogene Anpassung pädagogischer und inhaltlicher Konzepte, um eine höhere Lern- und Lehreffektivität hervorzurufen. Die CDU wird diesen Prozess begleiten und den Blick zielgerichtet und kritisch darauf richten, dass die digitale Bildung ein Gewinn für Schule, Hochschule und Kultur wird.

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DIE LINKE steht für die Herausbildung von Netz- und Medienkompetenz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir wollen, dass mediale Bildung für alle Einwohnerinnen und Einwohner eine lebensbegleitende Selbstverständlichkeit wird. Digitale Medien und ihre Inhalte zu verstehen ist für DIE LINKE eine Grundvoraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und demokratische Teilhabe zu besitzen. Die kritische Bewertung von Inhalten sowie die Fähigkeit in vielfältigen Kontexten zu kommunizieren muss vor allem Gegenstand der Kinder- und Jugendmedienpädagogik sein. DIE LINKE will deshalb prüfen, wie entsprechende Konzepte in den Schullehrplänen Berücksichtigung finden können.

  • die Medienbildung in den Schulen des Landes stärken.

Wir Freien Demokraten werden alles daran setzen, dass in jeder Schule schnelles Internet und moderne Hard- und Software zur Verfügung stehen; Konzepte für eine kindes- und schülergerechte Medienerziehung an den Grund- und weiterführenden Schulen unterstützen; einen kostenfreien Zugang zu den neuen Medien für alle Schulen, Schüler und Lehrer zu Bildungszwecken in virtuellen Arbeits- und Unterrichtsräumen einfordern.

Außerschulische Kinder- und Jugendmedienbildung

Forderung
CDU
SPD
Die Linke
Bündnis90/Die Grünen
FDP

Außerschulische Medienbildung muss eine eigenständige Aufgabe im Bereich der außerschulischen Jugendbildung sein. Die Träger der Kinder- und Jugendbildung benötigen eine verlässliche Finanzierung auch hinsichtlich Medienbildung. Wir benötigen Medienbildungsangebote im außerschulischen Bereich über das gesamte Bundesland gleichmäßig verteilt.

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Lehramts- und Ausbildung von päd. Fachkräften

Forderung
CDU
SPD
Die Linke
Bündnis90/Die Grünen
FDP

Wir benötigen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung aller päd. Fachkräfte den verbindlichen Erwerb von Kompetenzen im Bereich der Medienbildung. Die Hochschulen des Landes benötigen dafür Strategien, wie dies zeitlich und personell umgesetzt werden kann.

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Wir Freien Demokraten werden umfassende Weiterbildungsangebote zur Nutzung der modernen Medien für Lehrer schaffen.

Medienbildung für Ältere

Forderung
CDU
SPD
Die Linke
Bündnis90/Die Grünen
FDP

Für Senior_innen muss die Teilhabe gesichert sein. Dafür sind altersspezifische Angebote zum Erwerb digitaler Kompetenzen notwendig. Wir fordern die Landespolitik auf, explizit personelle und finanzielle Ressourcen für die Medienkompetenzförderung von Senior_innen bereitzustellen.

Kein Eintrag

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DIE LINKE spricht sich daher für Medienbildungsangebote aus, die allen Bevölkerungsgruppen unabhängig von Alter, sozialer Lage und Region zur Verfügung stehen. Sie sollen Kompetenz im Umgang mit dem Internet und digitalen Medien vermitteln. Das schließt den Zugang zum Netz und die dazu nötige Hardware für Hartz-IV-Bezieherinnen und Bezieher ein. Dieser Bedarf muss anerkannt werden und sich im Regelsatz widerspiegeln

Kein Eintrag

Wir Freien Demokraten werden für eine Digitalisierung der Bildung eintreten und E-Learning als Methode befürworten, um aus den Nachteilen eines dünn besiedelten Flächenlands und des demografischen Wandels Vorteile generieren zu können. Der flächendeckende Ausbau der Breitbandtechnologie ist dafür Grundvoraussetzung, um allen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern einen Zugang zu digitalen Bildungs- und Informationsangeboten zu ermöglichen.

Quellen: 

  • „Heimat in Mittelpunkt“, Wahlprogramm der CDU M-V vom 3. Juni 2016
  •  „Gemeinsam auf Kurs“, Regierungsprogramm der SPD für ein modernes und sozial gerechtes M-V vom 30. April 2016
  • „Aus Liebe zu M-V, Programm zur Landtagswahl 2016, Die Linke vom 21. Mai 2016
  • „Für Land und Leute“, Wahlprogramm zur Landtagswahl 2015, Bündnis 90 / Die Grünen
  • „Land der Chancen“, Landtagswahlprogramm 2016 der FDP M-V  

Redaktion:

  • Landesjugendring M-V e. V., Goethestr. 73, 19053 Schwerin
  •  Friedhelm Heibrock, T. 0385 760760, info@ljrmv.de

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