Medienbildung im Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern

Wenn in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen Medien und der Umgang mit ihnen eine wichtige alltägliche Rolle spielen, muss sich Kinder- und Jugendarbeit dafür interessieren.

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Mit den digitalen Medien kommunizieren Kinder und Jugendliche ganz selbstverständlich und sammeln wichtige Erfahrungen, während in der Öffentlichkeit oft nur die Gefahren dabei diskutiert werden.

Hauptamtliche der Kinder- und Jugendarbeit haben zwar mitunter nicht den unmittelbaren Zugang zu den Medienwelten, haben aber die Aufgabe, Kindern und Jugendlichen dabei hilfreich zur Seite zu stehen. Mit einem PraxisCamp haben Landesjugendring und Ev. Akademie am 24.06.2012 in Güstrow ein Angebot geschaffen, in einen kollegialen Austausch mit Jugend- und Jugendsozialarbeiter_innen zu treten und nach gelingenden Methoden und Projekten einer praxisorientierten Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen zu fragen.

Prof. Röll, der den Fachtag den Tag begleitete, gab wertvolle Tipps und fasste das Ergebnis so zusammen:

"Die Herausforderung ist: Zulassen! Verantwortung haben und damit umgehen, aber Dinge zulassen. Das ist die Fähigkeit, die wir in der Jugendarbeit jetzt entwickeln müssen, dass wir im Team und mit Peers, peer education, arbeiten und uns selbst als Lernende definieren."

Mitarbeiter_innen in der Jugendarbeit/jugendverbandsarbeit müssen sich darauf einstellen, dass sie als Vertrauensperson eingebunden werden, wenn es Probleme mit der Mediennutzung gibt. Mindesvoraussetzung ist also, sich in der medialen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen orientieren zu können.

Aus diesem Grund unterstützt der Landesjugendring M-V die Förderung aktiver Medienarbeit und Medienbildung in den Jugendverbänden und sonstigen Bildungsstrukturen der außerschulischen Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern.