Aufruf zum Aktionstag "Gib mir fünf!" (04.09.2019)

für die Erhöhung der Landesmittel für Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern

Signet zum Aktionstag am 04.09. vor dem Landtag, Text auf blauem Rechteck und auf orangem Kreis

Kennst du das?

  • In deinem Jugendclub fehlt das Geld, eigene Aktionen zu starten und auch die Angebote werden immer dürftiger?
  • Dein Jugendhaus hat geschlossen, weil kein Personal vorhanden ist?
  • Deine Gemeinde/Stadt macht immer weniger für Jugendliche und sagt: wir haben dafür kein Geld?
  • In deinem Jugendverband kannst du die Ideen der Gruppe nicht umsetzen, weil es an Geldern und Hauptamtlichen fehlt?


Du kannst selbst etwas tun!
Triff dich mit uns vor dem Landtag (Alter Garten, 04.09.,15:00 Uhr)!

Der Landesjugendring ruft alle Kinder und Jugendlichen, die aktiv Jugendarbeit in MV gestalten und nutzen sowie alle Jugendarbeiter_innen auf, am 04. September 2019 in Schwerin vor dem Schloss zu fordern, dass Jugendarbeit besser finanziert werden muss!


Gib mir fünf! Fünf Euro mehr Landesmittel pro Kopf der 10- bis 26-Jährigen!

Die Landesregierung hat eine Haushaltsentwurf für 2020/21 vorgelegt, der im Bereich der Finanzierung der Jugendarbeit zu schwach ist! Am 04.09. beginnen die Haushaltsverhandlungen im Landtag. Fordere gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Jugendarbeiter_innen aus allen Teilen des Landes mehr Geld für die Jugendarbeit!

Darum fordern wir gemeinsam: 5 Euro mehr pro 10- bis 26-Jährigen gegenüber 2019 im neuen Doppelhaushalt 2020/21. 5 Euro mehr für die Kommunalverträge (d. h. statt 5,11 € dann 10 €) und 5 Euro mehr für den Landesjugendplan (d. h. statt 10,22 € dann 15 €). In den darauffolgenden Jahren muss dann die Jugendförderung um 3,7 Prozent jährlich ansteigen, um höhere Sach- und Personalkosten auffangen zu können!

Gib mir fünf! LJRMV-Grafik unter cc0-Lizenz

Hintergrund

Die Situation der Kinder- und Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern hat sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Einrichtungen wurden geschlossen oder Schließungen stehen bevor. Steigerungen im Bereich der Sach- und Personalkosten konnten nicht mehr aufgefangen werden. Der Landesjugendplan ist erschöpft. Damit in Landesjugendverbänden die hauptamtlichen Mitarbeiter_innen nach TV-L bezahlt werden können, fehlen aktuell 300.000 Euro.

Die Landesmittel für die Kommunen (Kommunalverträge) und die Richtlinien zum Landesjugendplan sind seit 1998 nicht erhöht worden und sanken, da an der Zahl der 10- bis 26-Jährigen bemessen, in den Keller. Leichte Anhebungen der Mittel im derzeitigen Landeshaushalt haben keine nennenswerte Verbesserung gebracht und auch der Entwurf des Landeshaushaltes 2020/21 weist nur Anhebungen der Mittel nach, die als Tropfen auf den heißen Stein zu bezeichnen sind.

Kindern und Jugendlichen wird somit der Raum für eine gemeinsame, selbstbestimmte Freizeitgestaltung genommen; die Fachkräfte leiden unter Arbeitsdruck, unsicheren Zukunftsaussichten und mangelnder Wertschätzung.

Darum fordert der Landesjugendring 5 Euro mehr pro 10- bis 26-Jährigen gegenüber 2019 im neuen Doppelhaushalt 2020/21. 5 Euro mehr für die Kommunalverträge (d. h. statt 5,11 € dann 10 €) und 5 Euro mehr für den Landesjugendplan (d. h. statt 10,22 € dann 15 €). In den darauffolgenden Jahren muss dann die Jugendförderung jährlich um 3,7 Prozent ansteigen, um höhere Sach- und Personalkosten auffangen zu können.


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