hello world bei Jugend hackt MV in Rostock

26.06.2019

Vom 14.06 – 16.06.2019 versammelten sich insgesamt acht Teilnehmer des „hello world“ Projektes in Rostock/Warnemünde. Das Projekt bietet Einsteigern die Möglichkeit ihre ersten Erfahrungen in den Themen Technik und Programmieren zu sammeln.

Fotos:  CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Jakob Waak (jacob-waak.de)


So entstanden an dem Wochenende eigens von den Teilnehmenden gelötete und geklebte, kleine, selbstfahrende Roboter, die auf einer vorgezeichneten schwarzen Linie fahren konnten. Dadurch wurden auch Themen wie Schaltkreise erklärt.

Mit dem „Calliope Mini“ wurden die Ansätze des Programmierens verständlich gemacht und nach einer kurzen Einweisung blinkten überall Lichter und die Ersten spielten schon Melodien von ihrem Calliope Mini ab. Ganz nebenbei entstanden auch mehrere Stoppuhren auf dem Minicomputer. Diese wurden auch getestet, als die eigenen Roboter in einem Rennen gegeneinander antraten. Am Sonntag stellten die Teilnehmenden ihre Ergebnisse vor und erhielten eine Urkunde für ihre Teilnahme.

Als Mitorganisatorin dieses Wochenendes im Projekt „hello wolrd“ war ich sehr erstaunt, was möglich ist. Wie schnell und einfach ist es, einen kleinen Minicomputer zu programmieren! Das haben auch unsere Teilnehmenden gemerkt und wollten am Ende des Tages gar nicht mehr von ihrem „Calliope Mini“ ablassen. Auch den Bau des kleinen, selbstfahrenden Roboters, empfand ich als wirklich sehr spannend, wie aus sehr wenig Teilen, aber sehr viel schneiden, kleben und löten, am Ende etwas wurde: Knopf an und los fuhr er!

Auch wenn einige von unseren Kids und Jugendlichen zu Beginn skeptisch waren, ob ihnen das nun Spaß machen würde oder nicht, war es umso schöner am Ende zu sehen, wie stolz jeder Einzelne auf seinen Roboter war. Unsere Teilnehmenden brachten ein erstaunliches Vorwissen mit und erklärten sich, aber auch den Anderen, einiges selbst.

Auch die anfängliche Brainstorming-Phase war schön zu beobachten. Die Kids und Jugendlichen kamen auf echt krasse Ideen und auch da zeigte sich, dass einige von ihnen ein riesiges Wissen besitzen. Teilweise fragte ich mich, ob wir als Betreuer überhaupt von Nöten waren.

Fazit: „hello wolrd“ ist rundum ein sehr spannendes Projekt, bei dem wirklich jeder etwas dazu lernt und sich ausprobieren kann und welches unbedingt weitergeführt werden muss.

Aileen, FSJ-lerin beim Landesdatenschutzbeauftragten