Studie zur internationalen Jugendarbeit in M-V

19.05.2021

Studie Jugendarbeit

Studie zur internationalen Jugendarbeit in M-V

Seit Dezember letzten Jahres wird für Mecklenburg-Vorpommern eine Studie zur internationalen Jugendarbeit durchgeführt. Sie knüpft an die Zugangsstudie zum internationalen Jugendaustausch von 2019 an. Ziel ist es, die Bedarfe der Praxis vor Ort zu identifizieren und besser zu verstehen. Förderliche Rahmenbedingungen für die internationale Jugendarbeit in M-V sollen so abgeleitet werden.

Das Projekt führen der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern und transfer e.V. in Kooperation mit dem Sozialministerium M-V durch. Umgesetzt wird die Studie von Dr. Helle Becker und einem Team des Forschungsschwerpunktes Nonformale Bildung der TH Köln (Prof. Dr. Andreas Thimmel, Maurice Kusber, Marcella Cano und Younes Alla).   

Der Landesjugendring M-V ruft alle Fachkräfte und Ehrenamtliche aus der Jugendarbeit von M-V auf, sich an der Online-Befragung zur Studie zu beteiligen. Der explizite Aufruf und der Zugangslink werden im Sommer verschickt. Mit der Befragung sollen belastbare Aussagen zu den Bedarfen der Fachkräfte gewonnen werden. Außerdem ist die Ableitung entsprechender Perspektiven für den Ausbau von Austauschformaten vorgesehen.

Für den Forschungsprozess werden zudem ausführlichere Interviews mit Expert*innen für die internationale Jugendarbeit in M-V durchgeführt.

Die gesammelten Erkenntnisse sollen zum einen als Argumentationsgrundlage für eine Stärkung der Jugendarbeit im Allgemeinen dienen. Zum anderen sollen förderliche Bedingungen und Strukturen für den Ausbau internationaler Jugendarbeit in M-V aufgezeigt werden. Durch die Kooperation mit dem Sozialministerium M-V können die Ergebnisse Einfluss auf die Gestaltung von Finanzierung und Förderung nehmen. Langfristig kann das Projekt so zu besseren Zugangsmöglichkeiten für junge Menschen in M-V beitragen. 

Hintergrund zum Vorhaben: Am 20. November 2019 wurde in Schwerin ein Fachtag zur Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Zugangsstudie ausgerichtet.

Veranstaltet haben den Fachtag transfer e.V. und der Landesjugendring M-V e.V. in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Integration und  Gleichstellung M-V. Im Rahmen des Projektes Zugangsstudie+ leitete tranfer e. V. im Anschluss einen Folgeprozess zur Förderung des internationalen Jugendaustauschs in M-V in die Wege. Durch Beratungsgespräche zwischen den genannten Akteuren und den Forschungspartner*innen der Zugangsstudie konnte ein Forschungsansatz entwickelt werden, der bei den Trägern und Fachkräften ansetzt.

Das Forschungsprojekt wird mit Mitteln des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Projektmitteln der Robert-Bosch-Stiftung finanziert.

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