Modellprojekt „Amtsjugendpfleger“ in der Jugendarbeit soll fortgesetzt und ausgebaut werden

06.03.2019

In der vergangenen Woche trafen sich die Amtsjugendpfleger aus dem Modellprojekt „Amtsjugendpfleger“ mit der begleitenden Projektgruppe zur Zwischenauswertung. Nach einem Jahr Laufzeit wurde gemeinsam Bilanz gezogen und die Erkenntnisse, Verbesserungen und Schwierigkeiten in der täglichen Arbeit vor Ort diskutiert.

IAus fachlicher Sicht war man sich einig, dass die Laufzeit des zweijährigen Modellprojektes (2018-2019) verlängert und darüber hinaus auch weitere Amtsbereiche mit einbezogen werden müssen.

„Um die Kinder- und Jugendarbeit in unserem Landkreis zukünftig noch besser aufzustellen und an die sich wandelnden Gegebenheiten anzupassen, ist es notwendig, das begonnene Modellprojekt fortzuführen und auszubauen. Nur so können wir tatsächlich sehen, wie sich die Arbeit vor Ort ständig weiterentwickelt, stetig verbessert und wo wir gemeinsam, also Politik, Landkreisverwaltung und Kreisjugendring, für eine weitere Verbesserung sorgen können. Diesen Vorschlag wollen wir dem Jugendhilfeausschuss in seiner nächsten Sitzung gemeinsam als Projektgruppe machen.“ äußerte sich der Vorsitzende des Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim e.V. nach der Sitzung.

Ein erster Arbeitsauftrag zur Verbesserung der zukünftigen Kinder- und Jugendarbeit vor Ort kam dann auch gleich aus den Reihen der Projektgruppe. Der Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim e.V. soll, gemeinsam mit dem Fachdienst Jugend und unter Einbeziehung der einzelnen Amtsjugendpfleger, an einer kreisweiten Kampagne arbeiten und diese anschließend umsetzen, um die Aufgaben, die Arbeit und das Angebot aller Amts- bzw. Stadtjugendpfleger vor Ort noch bekannter zu machen.

Das Modellprojekt „Amtsjugendpfleger“ startete mit einer Laufzeit von zwei Jahren zu Beginn des Jahres 2018 in drei Modellregionen des Landkreis Ludwigslust-Parchim.
Ziel ist es, modellhaft zu erproben, wie die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis künftig aussehen kann.

Mitglieder in der begleitenden Projektgruppe sind die politischen Parteien aus dem Jugendhilfeausschuss, der Fachdienst Jugend des Landkreises sowie der Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim e.V.


Quelle: Pressemitteilung des Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim e. V. vom 04.03.2019