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Zweite Jugendanhörung im Sozialausschuss des Landtags MV

Andreas Beck23.05.2018
Signet des Landesjugendrings MV zur Anhhörungsreihe
Wir haben noch ein Bild gemacht danach mit jugendlichen Delegierten, Chris vom Landesschülerrat und Unterstützer*innen vom LJRMV
Wir haben noch ein Bild gemacht danach mit jugendlichen Delegierten, Chris vom Landesschülerrat und Unterstützer*innen vom LJRMV

12:27 Uhr
Der Ausschussvorsitzende beendet die Anhörung und dankt allen Abgeordneten und jugendlichen Delegierten.


12:14 Uhr
Torsten Koplin: Verwaltungsvorschrift Umsetzungs und Kontrollprobleme in berufl. Bildung: Instrument so tauglich? Schuhmacher und Rockstar: Wie sieht es mit 3D-Druck aus? Sind wir fit für die nahe Zukunft?
Dr. Christiane David: Vorschrift ist tauglich, ja. Kontrolle im Rahmen der selbständigen Schule schwierig: passiert da was oder nicht?
Sven Heilmann: Ja, geeignet. Berufsorientierungskonzepten an allen Schulen erforderlich. Jugendhaus: AA, Jobcenter, Sozialamt haben drei verschiedene Datensystem. Kerndaten wären zu teilen, datenschutzkonform.
Peter Todt: Es ist unsere Aufgabe.
Dr. Christiane David: Allgemeinbildende Schulen sind nicht fit in Bezug auf Digitaliisierung.


12:12 Uhr
Paul Timm: Warum Bayern besser in Bildung mit weniger Abbrechern? Warum nicht direkt als Land daran orientieren?
Dr. Christiane David: Kann es sich nicht erklären und keine Empfehlung aussprechen.


12:10 Uhr:
Torben Knaak: Schulen sanieren, Digitalisierung, Inklusion, Lehrerfortbildung - wie geht das alles gleichzeitig, vor alem in der Berufsbildung?
Peter Todt: IQMV, Lehrerfortbildung, Kontakte zu Betrieben, Sanierungen laufen


12:07 Uhr
Lena Simosek: MV-Stipendien möglich?
Sven Heilmann: Stipendien an Projekte gebunden.
Brigitte Seifert: Müsste im Landtag entschieden werden


12:05 Uhr
Franziska Sip: Außerschlische Kompetenzen im Freiwilligendienst und Ehrenamt, wie anerkennen bei Übergang?
Brigitte Seifert: Hoch anzuerkennen, hilft bei Orientierung den Jugendlichen
Sven Heilmann: Persönlichkeitsbildend.


12:00 Uhr
Abgeordneter Karsten Kolbe: Kombifianzierung Land/Unternehmen bei Fahrtkosten möglich? Berufsausbildung digital fernvermitteln?
Christian Klöckner: Anwesenheit ist wichtig. Später möglich.
Peter Todt: Zuständigkeiten: praktische Ausbildung - Unternehmen, theoretische Ausbildung - Land. Land legt die Berufsschulstandorte fest und ist auch zuständig die Fahrtkosten zu finanzieren.


11:55 Uhr
Rasmus Rutsch: Kinder und Jugendrat hat kaum Kontakt zu Berufsschüler*innen. Welche Konsequenzen haben Einsparungen an kulturellen Institutionen für die Attraktivität von MV als Ausbildungsland?
Peter Todt: Die Entscheidung ist welcher Beruf und welcher Betrieb, keine Chance den Ort selber auszuwählen nach kulturellen oder sportlichen Aspekten.


11:51 Uhr
Abgeordneter Thomas de Jesus Fernandes: Schülerbeförderung im lädlichen Raum für Praktika nutzen?
Dr. Christiane David: andere Zuständigkeiten


11:46 Uhr
Paul Timm: Welchen Platz haben "veralteten Unterrichtsmethoden", wie Auswendiglernen, in der Schule oder ist das Denken an Elektronik gebunden.
Dr. Christiane David: Grundrechenarten, Schreiben, Lesen sind als Grundlagen anzulegen, aber nicht Wissen auswendig lernen, sondern finden und anwenden lernen!


11:32 Uhr
Abgeordneter Prof. Weber: Schulsozialarbeit ist wichtig, aber Familien auch. Warum machen viel zu viele Schüler Abitur? Wie fördert man die Hauptschule richtig?
Christian Klöckner: Auszubildende haben oft keine Vorteile durch Abitur, da Betriebe differentiert entscheiden. Hauptschule gibt es in MV nicht.
Brigitte Seifert: Schulsozialarbeiter*innen, Schule hat die Berufsorientierung aus Sicht der Eltern zu machen. Immer mehr Eltern kommen mit der Erziehung nicht zurecht. Verhaltensstörungen nehmen zu. Schulsozialarbeit und Jugendsozialarbeit sind wichtige Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche.
Sven Heilmann: Abiturüberschuss nach der Wende, jetzt Kopfnoten wichtiger.
Peter Todt: 75 Prozent der Arbeitnehmerschaft sind Facharbeiter. Das vergisst die Gesellschaft.


11:27 Uhr
Marcel Meister: Sprungbrettunis - junge Professoren binden an Hochschulen des Landes, wie geht das? Wie können zivile Angebote konkurrenzfähig werden zu Angeboten der Bundeswehr?
Christian Klöckner: Bundeswehr an Schule sollte flankiert werden mit anderen Angeboten.
Peter Todt: Bundeswehr ist presenter als Quantität ihres Angebots. Ausgebildete stehen später der Wirtschaft zur Verfügung.


11:20 Uhr
Abgeordneter Sebastian Ehlers: Ist Digitalisierung in Schule integrierbar? Einfluss von Eltern und Großeltern auf die Berufswahl - wie kann man das bewerten und nutzen?
Christian Klöckner, Landesschülerrat: Kein extra Fach, kein extra Stress für Schüler*innen, vielleicht für Lehrer*innen, Methoden müssten sich wandeln! Dan gehts besser.
Sven Heilmann, Agentur für Arbeit Rostock: Eltern werden bereits einbezogen, digital wäre gut, gestaltet sich aber schwierig wegen Kanälen und Bandbreiten. Berufswelt hat sich weiterentwickelt, Eltern, Großeltern müssen mitgenommen werden. Berufsberatung ist nicht Berufslenkung.


11:07 Uhr
Fride Gotschewski: Die Vergütung für Berufsauszubildende reicht oft nicht aus. Lösungsquote/Abbruchquote: Durchhaltevermögen scheint nicht der Grund zu sein dafür, was sonst? Zwei- und dreijährige Ausbildung, ist letztere nicht zu bevorzugen?
Peter Todt: Grundberufe sind nicht generell schlecht. Ziel sind immer drei bis dreieinhalb Jahre Ausbildung, aber da wo es funktioniert ist es gut.
Sven Heilmann: Absentismus ist Indikator für Abbrecherquote. Schwer ins Gespräch zu kommen. Abbrecher sind nicht per se gescheitert, sondern auch oft wertvolle Mitarbeiter, weil sie wissen was sie wollen.
Peter Todt: Jede*r die/der seinen Ausbildungsvertrag löst ist genau anzusehen.


10:58 Uhr
Abgeordnete Jacqueline Bernhardt: Ist der lückelose Übergang gefährdet? Sind ausreichend Berufsschulen vorhanden Wo bleiben dei Schüler*innen?
Frau Dr. David: Beispiel Hamburg wären Daten vorhanden, wer, wann, welche Schule verlassen hat. BM in MV setzt nur die Schulpflicht um. Berufsberatung erfährt nicht von absenten Schüler*innen.


10:50 Uhr
Juliane Eichhorn: Wie gute Schulpraktika sicher stellen?
Brigitte Seifert: Qualitätskriterien könne man erarbeiten, Schwierigkeiten blieben. Ferienpraktika würden funktioneiren, wären sie nicht ohne Bezahlung.
Dr. Christine David: Es gibt Kriterien/Verwaltungsverordnung, wie oft, wie lange, hängt aber auch von der einzelnen Schule ab. Manche Schulen haben Listen aus denen die Schüler*innen auswählen müssen, oft nur in einem engen Radius. Bewerber und Stellen passen nicht unbedingt zueinander, weils örtlich nah ist. AK Schule/Wirtschaft im LK MSE tagen dazu intensiv und fruchtbringend.


10:42 Uhr
Chris Klöckner: Öffentliche Verkehrsmittel müssen verfügbar und bezahlbar sein, auch um Kulturangebote zu nutzen!
Dr. Christine David: Berufsschulzentren sind noch nicht wirklich enstanden. Digitale Berufsschule gibt es als Modellprojekt, geht aber nur mit schnellem internet. Wohnheime fehlen und andere Wohnformen.
Peter Todt: 27 berufliche Schulen sind die Zentren. Das müsse so gesichert werden. Jede Schule muss dabei so ausgestattet werden, dass gute Berufsschule möglich ist. Große Klassen müssten derzeit kleine Klassen ermöglichen, das gehe nicht mit Qualität.


10:40 Uhr
Abgeordneter Jörg Heydron: Wohnortnah beruflich beschulen kaum möglich. Bildung soll durchlässig sein/werden braucht eine bestimmte Größe. Wie gute Bildung anbieten und doch wohnortnah?


10:34 Uhr
Peter Todt: Ausbildungsvergütung im IHK-Bereich ist gerecht und im Durchschnitt ausreichend.
Dr. Christine David: Anreiz könnte sein, wenn Fahrt- und Unterbringungskosten nicht bei den Auszubildenden hängen bleiben würden.
Sven Heilmann: Gutscheine und Sondernutzen, Segelscheine, Fahrerlaubnisunterstützung... können auch helfen.
Brigitte Seiffert: Gute infrastruktur für Familien hilft.


10:32 Uhr
Der Ausschussvorsitzende eröffnet die Fragerunde. Monamor beginnt: Welche Anreize kann MV schaffen, hier im Land zu lernen und zu studieren oder danach zurückzukommen? Welche Ausbildungsvergütung ist mindestens erforderlich?


10:30 Uhr
Auf Facebook und Instagram gibt es diesen Post von uns
https://www.facebook.com/ljrmv/posts/...


10:15 Uhr
Bevor die Fragerunde beginnt gibt es jetzt eine Pause.


10:05 Uhr
Brigitte Seifert, Landesseniorenbeirat: Komplexer, mehrschichtiger, facettenreicher Prozess für jede*n Jugendliche*n. Mehr Praktika, attraktivere kleine und mittelständige Unternehmen, aktive Kooperation der Berufsberatung und Schule mit Unternehmern. Image der BA muss positiver werden. Ausbildungsvergütung muss erhöht werden, unabhängig vom Elternhaus. Ländliche Regionen ohne Perspektive bei Berufsschulen, weite Wege machen unattraktiv. Jugendsozialarbeit und außerschulischer Bereich sind auch wichtig für Berufsberatung und -wahl. Verweist auf Studie Übergangsmanagement des Bundes.


09:56 Uhr
Dr. Christine David, Jugendservice MSE, zitiert eine Kollegin: Berufsschulpflicht wird reihenweise nicht eingehalten. Berufsschulpflicht endet mit 18. Schulschwänzerei beginnt allerdings schon früher. Neue Berufsschulpflichtverordnung seit diesem Schuljahr sollte helfen, aber es gibt keine Daten: wo sind die Schüler*innen nach der gemeinbildenden Schule? Dazu wären Daten über alle Jugendlichen des Landes erforderlich. Sicherung der Produktionsschule im Landkreis: Land sieht nur das Jugendhilfeangebot, nicht die Schulform. Frau Dr. David verweist auf ihre schriftliche Stellungnahme.


09:43 Uhr
Sven Heilmann, Arbeitsagentur Rostock und Jugendhaus Rostock: Kein uns bekannter Jugendlicher soll verloren gehen, sondern beraten werden und nicht nur digitalen Angeboten gegenüberstehen. Frühzeitige Berufsorientierung ist erforderlich. Jugendberufsagentur ist eine der "geeignetsten Formen" und sollte erhalten werden. Schulsozialarbeit ist wichtig an Schulen und sollte flächendeckend sein. Digitalisierung der Berufsberatung erfordert auch Bandbreiten in ländlichen Gebieten. Multiplikatoren sollten dabei sein, wenn Berufsberatung stattfindet. BA hat großes Interesse an Schule wirksam zu werden.


09:35 Uhr
Christian Klöckner vom Landesschülerrat MV: Schulen müssen ihre Chancen besser nutzen, alle Schüler*innen auf Berufs- und Studienwahl umfangreich vorzubereiten. Mittlere Reife und Berufsreife sind zu Unrecht abgewertet. Effektive Praktika fehlen, in denen man den Beruf wirklich kennenlernt. Fahrtkosten zu Praktika sollten vom Land übernommen werden. Technik ist nicht alles in der Digitalisierung, Kompetenz ist mindestens genauso wichtig, bei Lehrer*innen und Schüler*innen. Nicht nur im Informatikunterricht, sondern in allen Fächern. Verpflichender 10.-Klasse-Abschluss sollte eingeführt werden.


09:21 Uhr
Peter Todt der Schweriner Industrie und Handeskammer ist verantwortlich dort für die Aus- und Weiterbildung. Allein in Westmecklenburg 25.000 IHK-Unternehmen. Berufswahlkompetenz ist notwendig: Ziele, Werte, Neigungen, Begabungen, Angebote kennen, regional und überregional, Studium oder Ausbildung. ÖPNV-Angebote und regionale Ausbildungsangebote schränken die Möglichkeiten ein. Fahrtkosten für jeden sind erforderlich: zu Berufswahl und auch zur Ausbildung. Diese sind vom Land zu tragen. Familienangebote sind wichtig, auch Arbeits-/Ausbildungsplätze für Partner, Infrastruktur für Familie. Strategie zur Entwicklung der ländlichen Räume ist notwendig. Kampagne: Durchstarten in MV neu ausrichten auf Eltern und Begleiter*innen. Branchen müssen dabei zusammenarbeiten, alle haben Fachkräftproblem. Digitalisierung findet auch in der Ausbildung statt, als Modernisierung oder neue Ausbildungsberufe. Anforderungen für Schulabschluss nicht absenken, dennoch mehr Anschlüsse in Beruf erreichen. Produktives Lernen, Produktionsschulen helfen möglichen Schulabbrecher*innen. Sechs Prozent junger Menschen ohne Schulabschluss, auch da gibt es Angebote und Instrumente, z. B. verkürzte Ausbildungen mit Verlängerungsmöglichkeit.


09:10 Uhr
Experte Edgar Hummelsheim, Handwerkskammer Schwerin:
Berufsorientierung ist der Schlüssel zum gelungenen Übergang in den Beruf. Praktische Erprobung, Werkstatttage, sind essentiell - man muss es fühlen dürfen, wie es ist im Beruf. Werkstatttage werden vom Bund gefördert. Berufsschulen müssen erreichbar sein, das steuert das Berufswahlverhalten. Fahrtkosten erfordern Komensation, sonst Belastung der Lehrlinge u. U. zu groß. Nicht nur anteilig fördern. Azubiticket wäre der richtige Weg. Lernortkooperationen sind wichtig. Attraktivität des ländlichen Raums erhöhen: digitale Infrastruktur, Kita, Betreuungsmöglichkeiten für Pflegebedürftige. Kampagne Besser ein Meister sollte weitergeführt werden: Tätigkeit im Handwerk ist erfüllend und wichtig. Orthopädieschuhmacher aus MV macht Schuhe für Rammstein-Sänger, als Beispil der Attraktivität des Handwerks. Durchhaltevermögen ist beim Erlernen eines Berufes notwendig. Muss man auch erst mal können.


09:08 Uhr
Abgeordneter Prof. Weber beklagt die Nichtkommunikation der jugendlichen Delegierten der AFD mit dem Landesjugendring.


09:05 Uhr
Augenhöhe mit den Jugendlichen, die eingeladen sind zur Anhörung, aber alle Anwesenden können sich im Nachgang in Gesprächen mit den Abgeordneten einbringen. Es gibt einen Livestream und die gesamte Aufzeichnung findet sich auf dem YouTube-Channel des Landtags MV. https://www.landtag-mv.de/aktuelles.html/


09:03 Uhr
Die Anhörung beginnt nach Eröffnung durch den Ausschussvorsitzenden mit einer Stellungnahme von Lena Simosek: Die Jugendlichen hätten sehr wohl ihre Zusammenfassungen der Ergebnisse der ersten Jugendanhörung im Januar selbst verfasst.


08:51 Uhr Gleich gehts los, allerdings ganz in Ruhe, die Abgeordneten treffen ein. https://www.facebook.com/ljrmv/posts/1813658875359809

Wir bereiten die 2. Jugendanhörung 2018 vor

Andreas Beck22.05.2018
Signet der Jugendanhörung vom LJRMV

Zitat von der Website des Landtags MV: "Die morgige Sitzung beginnt um 9 Uhr und kann über den Livestream auf der Internetseite des Landtages unmittelbar verfolgt werden. Zudem erhalten Interessierte bei Vorlage eines Personalausweises oder Reisepasses Zugang zur Besuchertribüne des Plenarsaals."

20:25 Uhr
Nachgespräch ist Vorbereitung und spät ist es auch. Schluss ist aber noch nicht. Hier geht es morgen früh weiter...in einer neuen Datei. Danke für dein Interesse!


20:10 Uhr
Wir haben intensiv diskutiert und engagiert gestritten. Danke an die vier Exert*innen.
Pause.


20:00 Uhr
Anreiz Leistungszulage für Auszubildene nach 1. Lehrjahr ist denkbar, bessere Jugendberufsberatung in Gymnasien auch. Mindestausbildungsvergütung ist undenkbar?


19:55 Uhr
Erfolgreiche Schule hat viel Abschlüsse. Müsste aber auch viele Anschlüsse haben, dann wäre sie besser. Das misst aber keiner, also bleibt Schule wie sie ist.


19:42 Uhr
Wie wird ein Freiwilligendienst/außerschulisch erworbene Kompetenzen in der Wirtschft/Berufsförderung bewertet? Antworten: als Wartezeit anerkennen, hoch zu bewerten, da bessere Motivation und weniger Abbrecher, allerdings formal in der Ausbildungsabfolge kaum zu berücksichtigen.


19:30 Uhr
Jetzt wird nachgefragt und diskutiert.


19:10 Uhr
Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Schwerin, Edgar Hummelsheim, führt aus: man muss auch Durchhaltevermögen fördern. Elementare Dinge eines Berufes muss man "am eigenen Leib" erlebt haben: Holzstaub, Mörtel, Metall, Stehen im Beruf. Mit dem Ausbildungsberuf muss auch die Chemie stimmen. Berufsorientierung muss auch im Betrieb stattfinden. Wenn der Azubi den Betrieb auswählt und nicht der Betrieb den Azubi, liegt darin eine große Chance auf beiden Seiten. Handwerk bietet auch gute und wichtige Chancen. Das Land darf nicht auf dem Rücken der Schwächsten, der Berufsschüler*innen, sparen.


18:50 Uhr
Die städtisch geprägte Sicht auf "Kein Abschluss ohne Anschluss" beschreibt jetzt Sven Heilmann aus Rostock. Man brauchte eine Übersicht, wer, wann, welche Schule verlässt um verlässlich beraten zu können und nicht ausschlissloch Freiwillige/offensiv Nachfragenden. Seit drei Jahren bewerben sich vermehrt Realschüler*innen um ein Abi, am Arbeitsmarkt zählen aber andere Werte: Neugier, Verlässlichkeit, Interesse... Ausbildungsvergütungen spielen auch eine Rolle. Begleitung nach dem Abschluss in die Ausbildung hinein kann wichtig sein und gut funktionieren. Berufsschulstandorte sind auch im städtischen Umfeld entscheidend, wenn genau dieser eine Standort für den Bewerber fehlt. Evaluierung braucht klares Konzept der gewünschten Prozesse. Berufswahlsiegel sind wichtige Schulvorteile. Systematische, flächendeckende Schulsozialrbeit qualifiert auch in diesem Bereich die Schüler*innen.  Reha-pädagogische Zusatzqualifikation (ReZA) sind nicht leicht zu bekommen für Ausbildungsbetriebe. Einstiegsqualifizierung ist ein gutes Instrument, sollte aber durch die Möglichkeit verkürzter Ausbildungszeiten ergänzt werden.


18:20 Uhr
Nach einer Börgersprechstunde/Burger-Pause erklärt Frau Dr. David ihre Sicht auf das Thema und ihr Projekt, dass derzeit noch vom Bund gefördert wird. Schülerpraktika-Wege sind laut Verwaltungsvorschrift vom Schulträger zu zahlen. Machen diese aber oft nicht. Das Land sollte evaluieren, was es organisiert. Ein weiteres Problem sei die Digitalisierung. Hängt vom Geldbeutel des Schulträgers ab. Lehrer müssen auch geschult sein im Umgang mit digitalen Techniken und Methoden. Kampagnen müssen auch bei der Zielgruppe ankommen können. Berufsschüler brauchen Fahrtkosten sofort wenn sie anfallen, besser noch ein Wohnheim, wenn die Berufsschule weit entfernt ist. Keine*r soll laut Übergangskonzept des Landes verloren gehen, geht aber doch.


18:02 Uhr
#Expert*innengespräch zur Vorbereitung auf die 2. # Jugendanhörung zum Thema # Übergangsmanagement https://www.facebook.com/ljrmv/posts/...

 

17:44 Uhr
Dr. Christiane David vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte/Jugendservice, Sven Heilmann vom Jugendhaus Rostock/Agentur für Arbeit und Edgar Hummelsheim von der Handwerkskammer in Schwerin sind dazugekommen und werden herzlich begrüßt. Alle stellen sich neu vor und diskutieren gleich weiter.


17:20 Uhr
Christian vom Landesschülerrat beantwortet die Fragen der jugendlichen Delegierten und diskutiert mit uns. https://www.facebook.com/ljrmv/posts/...


16:55 Uhr
kurze Pause, bevor einige Expert*innen mit den Jugendlichen sprechen.


16:45 Uhr
Einige Stellungnahmen der Expert*innen sind online auf der Website des Landtags MV und zwar hier


16:30 Uhr
Welche Fragen haben die jugendlichen Delegierten an die Expert*innen der morgigen Jugendanhörung?


16:12 Uhr
Wir stimmen Termine ab. . . . . . . . .


15:58 Uhr
Sind die Jugendlichen freiwillig und selbstbestimmt in diesem Prozess der Anhörungen? Leon ist 600 km gefahren, um dabei sein zu können. Nur mal so als Beispiel.


15:48 Uhr
Können und wollen die Jugendlichen mit den Fraktionen des Landtags MV mehr in Kontakt kommen über die Themen der Anhörung? In welcher Form, in welchen Formaten, direkt oder moderiert - es gibt unterschiedliche Wege und Bedürfnisse bei den Jugendlichen.


15:42 Uhr
Sind die Jugendlichen echt so gut, dass sie derart reflektiert und strukturiert ihre eigenen Probleme wahrnehmen und ausdrücken können? Ja, sind sie. Kann man feststellen, indem man das Gespräch sucht und die Jugendlichen der Anhörungsreihe befragt.


15:10 Uhr
Rückblick zum Ablauf der 1. Jugendanhörung im Januar dieses Jahres.
Pressemitteilung des Landesjugendrings MV


15:25 Uhr Wir sind voll in der Vorstellungsrunde, heute im Schloss
Facebookpost


11:00 Uhr
Yvonne und Christian bereiten schon mal den Raum vor.

Allen Kindern und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern ein frohes Fest und einen guten Jahreswechsel

Andreas Beck19.12.2016
Friedhem Heibrock, GF des LJRMV

Kinderaugen leuchten bei unerwarteten (?) Geschenken, schönen Bräuchen und Festen im Kreise der Familie oder mit Freunden. Da dürfen auch alle Jugendlichen wieder oder immer noch Kind sein und sich freuen, naschen, andere beschenken und sich beschenken lassen. Es sind weniger die großen, teuren Dinge, die ein Weihnachtsfest oder eine Silvesterfeier herzlich werden lassen. Vielmehr ist es die gegenseitige Zuwendung und Zuneigung, was wir so allgemein Liebe nennen.

Und was ist mit den Erwachsenen? Hier gilt im Sinne Erich Kästners: Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, bleibt auch ein Mensch! Wer ungetrübte und grenzenlose Freude wie Kinder und Jugendliche erleben will, muss sich für einen Moment frei machen können von den Zwängen des Alltags und von den Sorgen um die nähere und ferne Zukunft.

Dabei sind die Sorgen allzu oft berechtigt und es gibt im Alltag nicht selten große Zwänge: denken wir nur an die Familien mit zu geringem Einkommen für die gleichberechtigte Teilhabe an unserer Gesellschaft, die wir oft hinter Begriffen wie „Kinderarmut“ oder „Hartz vier“ verstecken.

Alle Kinder haben ein Recht auf unbeschwerte Festtage zum Jahresende! Wir wünschen allen Kindern und Jugendlichen frohe Feiertage und eine gute Zeit mit ihren Familien und Freunden. Wir werden auch 2017 wieder mit dafür einstehen, dass Kinder und Jugendliche in MV ernst genommen werden, hier in unserem Land eine Zukunft haben und in Ruhe und Frieden aufwachsen können. Dazu gehört auch das Wahlrecht ab 16, ein Ende der Kinderarmut und eine gesetzlich verankerte Kinder- und Jugendbeteiligung an ihren Lebensorten. Die Jugendverbände im ganzen Land sind dazu wichtige Ansprechpartner und großartige Hilfe zur Selbstorganisation junger Menschen.

Herzliche Grüße sendet euch und Ihnen

Friedhelm Heibrock und das Team
des Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern