Designelement des LJR

Jugend hakt nach

Jugendliche planen einen Dialog auf Augenhöhe mit dem neu gewählten Landtag im Herbst

In diesen Tagen flattern im ganzen Land die Wahlbenachrichtigungen in die Briefkästen – zumindest für alle ab 18 Jahren, für die Kreistagswahlen auch schon für alle ab 16 Jahren. Hat man erst ein gewisses Alter erreicht, kann man auch als junger Mensch zu einem gewissen Grad mitentscheiden, was im Land politisch geändert, weitergeführt, gefördert werden soll. Jüngere haben hingegen kaum Mitsprachemöglichkeiten. Dabei interessieren sich auch viele Jugendliche für die Politik in ihrem Land. Sie haben genaue Vorstellungen, was z.B. beim Umweltschutz, in der Bildungspolitik, bei der Jugendarbeit oder in der Verkehrsplanung im Land passieren muss, damit M-V auch für junge Menschen ein attraktives Land zum Leben wird bzw. bleibt. Und das wollen sie auch klarer fordern, als einfach nur durch ein Kreuzchen am Wahltag. Seit Jahren lädt deshalb der Landesjugendring M-V regelmäßig zusammen mit dem Landtag junge Menschen zu „Jugend im Landtag“ (www.jugend-im-landtag.de) ein. An diesen Tagen haben Jugendliche und Landtagsabgeordnete die Möglichkeit direkt im Landtag über eigene Ziele, Forderungen und Ideen für M-V intensiv ins Gespräch zu kommen.  


Jugendliche sitzen und machen einen ZeitplanWenn in diesem Jahr ein neuer Landtag gewählt wird, wollen junge Menschen von den neu gewählten Parlamentariern erfahren, wie jugendliche Forderungen für das Land in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden sollen. Was wollen sie für Jugendliche im Land machen, wie stehen sie zu bereits beim letztjährigen Jugend im Landtag gestellten Forderungen junger Menschen und was kann davon vielleicht auch von Jugendlichen und Landtagsabgeordneten zusammen umgesetzt werden? Auf Einladung der Beteiligungswerkstatt des Landesjugendrings M-V (www.beteiligungswerkstatt.de) trafen sich deshalb am 09. August im IB Kinder- und Jugendhaus Güstrow Jugendliche aus verschiedenen Teilen des Landes und diskutierten und planten, wie sie und weitere interessierte Jugendliche Ende Oktober mit Abgeordneten in einen solchen Dialog treten können.


Jugendliche verteilt im Raum beim Kennenlernspiel „Wir wollen mit den Politikern darüber ins Gespräch kommen, wie sie über unsere Ideen und Forderungen denken, warum einige Dinge vielleicht nicht so einfach umsetzbar sind und wie man Veränderungen aber vielleicht auch mit gemeinsamem Engagement vorantreiben kann.“ fasst Anne Quednau die Ziele der geplanten Veranstaltung zusammen. „Es ist uns wichtig, dass unsere Ideen und Probleme ernst genommen werden und nicht einfach in der Schublade verschwinden. Deshalb wollen wir mal nachhaken, wie der neue Landtag jugendliche Forderungen, von denen die Fraktionen ja einige nach dem Jugend im Landtag im letzten Jahr ausführlich begründet schriftlich erhalten haben, berücksichtigen wollen.“ ergänzt Christopher Denda.  

Wer vom 27. – 29.10.2011 mit dabei sein möchte wenn es heißt „Jugend hakt nach“ meldet sich beim Landesjugendring M-V bei Yvonne Griep unter 0385 7607614 oder unter y.griep@ljrmv.de.