Designelement des LJR

Workshops bei Jugend im Landtag 2014

cc Flickr fatMandy
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1. Workshop: Migration

Dass Deutschland und damit auch Mecklenburg Vorpommern ein Einwanderungsland geworden ist, ist den meisten Menschen klar geworden. Wir hier im Nordosten brauchen auch Zuwanderung. Wie muss eine Willkommenskultur aussehen, damit Menschen zu uns kommen und wie muss ein Asylrecht aussehen damit Menschen bei uns bleiben?

2. Workshop: Aggro Agro?  

Landwirtschaft. Strahlend wie der Raps in Blüte oder stinkend wie ein frisch gedüngtes Feld? Wir untersuchen, wie „aggressiv“ unsere Landwirtschaft ist und erkunden, welchen Einfluss der Landtag auf sie hat. Dazu fragen wir Experten und machen kleine Ausflüge, auf denen wir uns Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Umwelt, sowie mindestens einen landwirtschaftlichen Betrieb ansehen wollen. Schließlich wollen wir in der Gruppe und mit Abgeordneten unsere Vorstellungen von der Landwirtschaft der Zukunft diskutieren.  

3. Workshop: Zukunft beginnt heute  

Mecklenburg-Vorpommern, Land der Seen und Wälder, die Ostsee ist vor der Tür und hier gibt es genug Raum zum Leben für alle. ODER: Mecklenburg-Vorpommern, Land in das hauptsächlich Senioren zuwandern, weil es hier so schön ruhig und verschlafen ist. Was denn nun? Ist Mecklenburg-Vorpommern tatsächlich so ein unattraktives Bundesland für junge Leute, dass sie in Scharen abwandern? Oder gibt es einfach nur nicht genügend Studien- und Arbeitsmöglichkeiten?  Wieviel Jugend wandert denn eigentlich ein? Und wer kommt zurück? Mit all diesen Fragen möchte sich unser Workshop beschäftigen. Wir wollen sie uns selber stellen, aber auch mit Experten ins Gespräch kommen, damit wir der Politik danach ein paar Tipps geben können, welche Weichen gestellt werden müssen, damit MV ein attraktives Land auch für junge Menschen ist. Denn MV hat nur eine Zukunft, wenn die Jugend eine Zukunft hat! Und wer könnte bessere Ideen dafür haben als die Jugend selbst?  

4. Workshop: Bildung statt Schule

Der „Lebensraum“ Schule bedarf großer Veränderungen, die sich auf das Leben und die Freizeit der jungen Menschen auswirken. In diesen Workshop wird debattiert, in wie weit die Schüler_innen in die Gestaltung des Schulprozesses eingebunden sind, was ihnen bisher dabei fehlt und wie sie das Verhältnis Schule-Freizeit einschätzen.

5. Workshop: Extrem engagiert   

Ob Terrorattentäter, Neonazi-Schläger oder Hausbesetzer_in – wenn  Medien, Verfassungsschutz oder Politiker_innen von "extremistischen" Gefahren für unsere Demokratie sprechen, kann vieles gemeint sein. Gemeinsam wollen wir herausfinden, was hinter dem Begriff Extremismus steckt und welche Einstellungen und Handlungen als extremistisch bezeichnet werden. Außerdem diskutieren wir über die gesellschaftlichen Auswirkungen und beschäftigen uns mit der vielseitigen Kritik am Extremismus-Modell.

6. Workshop (am Abend für alle möglich): Schnell mal Politik?!

Es ist weder für Jugendliche noch für Erwachsenen leicht zu verstehen, in welchen Zusammenhängen und Ebenen kommunale, Landes-, Bundes- und EU-Politik auf unser Leben hier wirken. Wo und wie bringe ich meine Probleme, Anliegen und meine Engagement ein, um gehört zu werden und auch etwas zu bewegen und verändern?