Signet des Projektes Jugend kommt an des LJRMV, Textzeichen

Arbeitshilfen für Jugendverbände aus dem Projekt Jugend kommt an

Im folgenden findet ihr mehrere Arbeitshilfen, die sich an Jugendverbände und Jugendgruppen richten, die mehr Geflüchtete und Migrant_innen in ihre Arbeit einbeziehen möchten.


Downloads (Erläuterungen unter gleichem Punkt darunter):

  1. Inklusion von Geflüchteten in der Jugendverbandsarbeit (0,5 MB)
  2. Ressourcen/Materialien für rassismuskritische und diversitätsorientierte Jugend(verands)- und Bildungsarbeit (0,2 MB)
  3. Einfache Sprache – eine Kurzanleitung (0,2 MB)
  4. Referent_innen of Colour für Jugendbildungsarbeit – Hinweise (0,2 MB)
  5.  Multiplikator_innen in Mecklenburg-Vorpommern, um junge Geflüchtete, Migrant_innen und Jugendliche of Colour zu erreichen (0,2 MB)
  6. Selbstcheck für rassismuskritische und diversitätsorientierte Jugendverbandsarbeit (0,3 MB)


Erläuterungen:

  1. In dieser Präsentation werden zunächst die Gelingensbedingungen für rassismuskritische und migrationspädagogische Jugendarbeit dargestellt.

    Im zweiten Teil werden praktische Hinweise für die Umsetzung und Arbeit vor Ort gegeben – von den Grundlagen in der eigenen Jugendgruppe über Möglichkeiten der Ansprache bis zu beispielhaften Angeboten im ländlichen Raum.

  2. Auf diesen zwei Seiten werden verschiedene Broschüren zur transkulturellen und rassismuskritischen Jugend(verbands)arbeit mit den jeweiligen Links genannt. Außerdem gibt es Hinweise und Links zu Methodensammlungen, Videos und anderen Materialien.

  3. Nicht immer ist es möglich, alles mehrsprachig zu übersetzen. Viele Geflüchtete und Migrant_innen verstehen außerdem die deutsche Sprache relativ gut. Einige wollen gezielt deutsch nutzen, um es besser zu lernen. Eine Hürde ist es allerdings oft, wenn Sätze und Wörter zu kompliziert sind. Das gilt zum Teil auch für Menschen, die in Deutschland aufgewachsen sind. Wir sollten daher generell eine einfache Sprache zu nutzen. Wie das funktioniert, erfahrt ihr zusammengefasst auf dieser A4-Seite.

  4. Um die Perspektiven von Geflüchteten und Migrant_innen in die eigene (Bildungs-)Arbeit einfließen zu lassen, sollte man auch bei Vorträgen, Seminaren und ähnlichen Veranstaltungen Menschen mit Migrationsgeschichte beziehungsweise Rassismuserfahrungen zu Wort kommen lassen. Wir sollten nicht (nur) über Geflüchtete und Migrant_innen sprechen. Im Sinne wirklicher Beteiligung sollten wir stattdessen mit ihnen sprechen und ihnen eine Stimme geben. Hier findet ihr daher Hinweise zu entsprechenden Referent_innen und Organisationen. (Die Bereitstellung solch einer Liste war übrigens auch eine Forderung bei der Juleica-Arbeitstagung des LJR M-V am 10.09.2018.

  5. Wie erreichen wir eigentlich die jungen Geflüchten und Migrant_innen? Ein bewährter Weg ist es, verschiedene Multiplikator_innen mit Zugang zu den Zielgruppen zu nutzen. Welche Organisationen und Personen das sind, erfahrt ihr auf dieser A4-Seite. Eine detailliertere Liste mit Kontaktdaten kann beim Landesjugendring M-V unter r.uhlmann@ljrmv.de
    bzw. 0385 76076-13 angefordert werden.

  6. Wie weit sind wir eigentlich bei der transkulturellen Öffnung? Was beachten wir schon und was noch nicht? Wenn ihr euch solche Fragen stellt, könnt ihr diesen Selbstcheck nutzen. Er ist eine methodische Hilfe, um die eigene Verbandswirklichkeit auf Diversitätsorientierung zu überprüfen und zu reflektieren. Sicherlich verbergen sich hinter den einzelnen Fragen auch die eine oder andere Anregung.